Das verlängerte Himmelfahrt-Wochenende ist vorbei – und unsere kleine, aber feine Jugendgruppe der Evangelischen Jugend Fulda ist am Sonntag vom Christival aus Karlsruhe wohlbehalten nach Hause gekommen.

Insgesamt ein gelungenes und wunderschönes Festival mit ungefährt 13.000 anderen Jugendlichen, das unter dem Thema „Jesus versöhnt“ stand und dieses in vielfältigen Einheiten morgens und abends sowie mit viel Musik zwischendurch behandelte.

Beeindruckend waren nicht nur die vier mit völlig unterschiedlichen Aufbauten belegten Messehallen, sondern auch die vielfältigen Formen von Jugendarbeit, Verkündigung und (junger) Kirche, die sowohl auf den Bühnen als auch an verschiedenen Ständen dargeboten wurden und sichtbar waren.

Neben all dem Input waren es vor allem viele kleine Begegnungen, auf dem Messegelände, in der Karlsruher Innenstadt, im Schlossgarten sowie bei den Seminaren, die das Christival zu einer wertvollen Erfahrung machen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Hier haben verschiedene junge Christen aus allen möglichen Gemeinden, Kirchen und Jugendbewegungen gezeigt, dass Versöhnung als Aushängeschild des christlichen Glaubens gelebt werden kann, auch wenn viel Uneinigkeit zwischen verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen (v.a. bei der älteren Generation) in den vergangenen Jahren die Medienberichterstattung beherrschte. Und es gab die Möglichkeit sich regional zu vernetzen.

Am Ende (und bis dahin) geht es beim christlichen Glauben doch vor allem darum, dass Gott in Jesus Christus auf diese Welt kam, um uns Menschen zu versöhnen – mit ihm und miteinander. Die Liebe siegt über den Tod, die Versöhnung über Zwietracht, Hass und Gewalt.

Jetzt nach diesem Festival bleibt für uns als Evangelische Jugend im Kirchenkreis Fulda die Frage: Wie können wir noch mehr als bisher Menschen in unserem Umfeld lieben und uns immer wieder miteinander versöhnen, wenn es mal gekracht hat? Motiviert dazu sind wir auf jeden Fall.

Danke, Christival bzw. allen, die dieses tolle Wochenende ermöglicht haben.

Fotos: Samuel Kümmel